Bramstedtlund

Bramstedtlund, auf Dänisch Bramstedlund und im Niederdeutschen Braamsteedlund genannt, ist eine kleine Gemeinde direkt an der deutsch-dänischen Grenze im Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein. Das beschauliche Dorf zählt heute etwa 214 Einwohner, die inmitten der idyllischen Landschaft leben.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1492. 
In der damals von Mooren geprägten Umgebung wurde Torf gestochen, vor allem als Energiequelle für die Bevölkerung.
Zu Zeiten des Herzogtums Schleswig im dänischen Gesamtstaat gehörte der Ort, zu dieser Zeit noch unter dem Namen Bramstedt bekannt, verwaltungstechnisch zum Kirchspiel Ladelund (dänisch Ladelund Sogn). Dieses wiederum war Teil der Karrharde (dänisch Kær Herred) innerhalb der Ämter und Harden in Schleswig.
Im Jahr 1873 wurde Bramstedtlund als Teil der Provinz Schleswig-Holstein im Deutschen Reich der Gemeinde Ladelund zugeordnet. Diese Eingliederung blieb bestehen bis 1954. In diesem Jahr wurden die beiden Ortsteile Bramstedt und Bramstedtfeld zusammengelegt und erhielten als Bramstedtlund ihre Selbstständigkeit zurück.


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